Stimme, Sprache und Sprechtempo
Die Stimme entscheidet darüber, wie dein Spot wirkt – oft stärker als der Text selbst. Zur Auswahl stehen über 100 KI-Stimmen in mehr als 30 Sprachen, allein 41 davon auf Deutsch. Dazu kommen sieben Tempostufen. Hier steht, wie du daraus die passende Kombination findest.
Was zur Auswahl steht
Der Katalog umfasst über 100 KI-Stimmen in mehr als 30 Sprachen. Für deutsche Spots stehen 41 Stimmen bereit – 21 weibliche und 20 männliche. Sie unterscheiden sich in Klangfarbe, Alter und Grundhaltung: von sachlich-nüchtern bis warm und zugewandt.
Alle Stimmen stehen dir in jedem Paket zur Verfügung. Es gibt keine Stimmen, die erst ab einer bestimmten Paketgröße freigeschaltet werden.
Wie du die richtige Stimme wählst
Der häufigste Fehler ist, nach dem eigenen Geschmack zu wählen. Entscheidend ist nicht, welche Stimme dir gefällt, sondern welche zu deiner Marke und zu den Menschen passt, die den Spot hören sollen. Frag dich der Reihe nach:
- Wer hört zu? Eine Stimme, die eine junge Zielgruppe abholt, klingt anders als eine, die Vertrauen bei älteren Kunden aufbaut.
- Welche Haltung hat die Marke? Handwerk und Beratung vertragen ruhige, verlässliche Stimmen. Aktionen, Rabatte und Events vertragen mehr Energie.
- Was ist die Botschaft? Eine Eröffnung klingt anders als ein Notdienst-Hinweis. Die Stimme sollte die Stimmung des Textes tragen, nicht gegen sie arbeiten.
- Wo läuft der Spot? Im Radio konkurriert deine Stimme mit Nebengeräuschen. Klare, tragende Stimmen setzen sich dort besser durch als sehr leise, intime.
Und dann gilt: nicht lange grübeln, sondern hören. Nimm deinen fertigen Text, wähle eine Stimme, erstelle eine Vorschau – und mach dasselbe mit zwei oder drei weiteren Stimmen. Der Unterschied ist im direkten Vergleich sofort da, während eine einzelne Stimme für sich gehört fast immer „in Ordnung“ klingt.
Wichtig zu wissen: Vergleiche mehrere Stimmen immer mit demselben Text. Nur dann hörst du die Stimme und nicht die Formulierung. Das Vorhören ist unbegrenzt kostenlos und ohne Registrierung möglich – Probieren kostet dich also nur die Minute, die es dauert.
Sprache wählen und übersetzen lassen
Die Sprache wählst du pro Textblock einzeln. Das heißt: Ein Spot kann mehrere Sprachen enthalten – etwa einen deutschen Hauptteil und einen englischen Claim am Schluss. Wie das praktisch funktioniert, steht unter Blöcke & Pausen.
Wenn du eine fremdsprachige Fassung brauchst, musst du sie nicht selbst schreiben: Der Text kann auf Wunsch automatisch übersetzt werden. Danach wählst du eine Stimme in der Zielsprache und hörst das Ergebnis vor. Bei wichtigen Kampagnen lohnt es sich, die Übersetzung von jemandem gegenlesen zu lassen, der die Sprache spricht – Werbetexte leben von Feinheiten, die eine Automatik nicht immer trifft.
Sprechtempo: sieben Stufen
Das Sprechtempo stellst du in sieben Stufen ein. Die mittlere Stufe entspricht einem normalen, ruhigen Vortrag – sie passt für die meisten Spots.
- Schneller passt zu Aktionen, Rabatten, Events und Spots, die Aufbruch und Bewegung vermitteln sollen. Auch als Notlösung, wenn der Text nur knapp zu lang ist.
- Langsamer passt zu Beratung, Vertrauen, Gesundheit und Premium – und immer dann, wenn wichtige Angaben hängenbleiben sollen: Telefonnummern, Adressen, Termine.
Zwei Dinge sind dabei zu beachten. Erstens: Übertreib nicht. Sehr schnelles Sprechen wirkt schnell hektisch und drückt die Verständlichkeit, sehr langsames wirkt schwerfällig. Wenn dein Text nur mit der schnellsten Stufe in die Zeit passt, ist der Text zu lang – nicht das Tempo zu langsam.
Zweitens: Das Tempo ändert die Länge deines Spots. Wenn du ein festes Zeitfenster treffen musst, stell erst das Tempo ein und prüfe die Dauer danach in der Vorschau. Wie du Text und Sekunden zusammenbringst, steht unter Text & Länge.
Stimme und Musik zusammen denken
Eine Stimme klingt allein anders als über einem Musikbett. Wenn du Musik einsetzt, hör die Kombination vor und nicht die Stimme für sich – und stell über das Ducking ein, wie weit die Musik unter der Stimme zurückgeht. Details dazu unter Musik & Ducking.
Wenn du dich nicht entscheiden kannst
Ruf an. Wir hören uns deinen Text an und sagen dir, welche Richtung bei deiner Zielgruppe erfahrungsgemäß funktioniert: 0821 / 999 856 99 oder
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Frage nicht dabei? Auf der Hilfe-Übersicht kannst du direkt fragen – oder du rufst uns an unter 0821 / 999 856 99.
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